Link zur Online-Teilnahme: https://teams.live.com/meet/9460271436101?p=iAr1neGhydjX8IszMX
Online-Teilnehmer
- Nathalie
Wenn keine Online-Teilnehmer eingetragen sind, wird kein Link zur Online-Teilnahme zur Verfügung gestellt.
Präsenz-Teilnehmer
- Sophie
- Riko
- Maritess
- Tabea
- Sven
- Pia (bis 12 Uhr)
- Christina
- Kimberly
Bitte tragt hier bis spätestens zum Abend vorher ein, wer in Präsenz bei der Teamsitzung teilnehmen möchte.
Tagesplan
Ablauf der heutigen Teamsitzung.
Fallvorstellungen
- Umgang, Sorgerecht (4 jähriges Kind, Maritess)
- Umgang (Sophie)
- Erziehungsfähigkeit (Sophie) (optional!)
- Erziehungsfähigkeit (11 Monate altes Kind; Christina)
Inhaltliche Fragen
- Umgangsbegleiter vs. Umgangspfleger vs. Übergabebegleitung (Sven)
- Vorgehen bei deutlicher Überschreitung von Kosten (Maritess/Marie)
- Untersuchung bei Frage nach gemeinsamer Ausübung elterl. Sorge (Maritess)
- Aufnahme der “Überarbeitung und Schlusskorrektur” in die Rechnung? (Nathalie)
- Einbeziehung der Berichte von Fachkräften – besonderes Augenmerk! (Sven)
Organisatorische Fragen
- TEUFELSANWALT (Nina):
- Festlegen von Workshopterminen (Neuausarbeitung der Erziehungseignungs- & Kooperationsstruktur inkl. Publikationsabsicht; jeweils einzeln / Sven)
- Teilnahme an Uni-Studie
Bitte tragt bis zum Abend vorher spätestens Fallvorstellungen, inhaltliche und organisatorische Fragen ein (mit Namen in Klammern; zwecks Zuordnung).
Protokoll
Protokoll vom 05.09.2024
Fallvorstellung Maritess – Umgang, 4,5 Jahre altes Kind (F2443-MS)
Untersuchung bei Frage nach gemeinsamer Ausübung elterl. Sorge (Maritess)
- im Prinzip vom Untersuchungsplan gleich mit Fragestellung nach elterlicher Sorge, da Implikationen dieselbe
- Prüfung aller Teilbereiche der elterlichen Sorge und Prüfung, ob ein Elternteil besser geeignet
- In Konfliktfällen zwischen den Eltern Prüfung der Erziehungsfähigkeit des Elternteils im entsprechenden Teilbereich und entsprechend Empfehlung für oder gegen Entzug der elterlichen Sorge
- Bezüglich IBs kann von HMIM abgesehen werden, wenn nicht für die Fragestellung notwendig
Fallvorstellung Christina – KWG (Erziehungsfähigkeit) 11 Monate altes Kind (F2433-CW)
- Inhaltliche Frage, wird SPE für mitbeteiligten SV benötigt? Zur Sicherheit ja, da er kein Verfahrensbeteiligter ist
Fallvorstellung Sophie – Umgang 9 Jahre altes Kind (F2455-SN)
Fallvorstellung Sophie – Erziehungsfähigkeit 2 Kinder 9 & 7 Jahre (F2450-SN)
Erinnerung JA Vortrag zu Jugendhilfemaßnahmen
Umgangsbegleiter vs. Umgangspfleger vs. Übergabebegleitung
- Umgangspflegschaft Teil der Jugendhilfe und muss über JA laufen – man kann keine Umgangspflegschaft empfehlen, wenn man eine Umgangsbegleitung wünscht. Diese darf dann Dauer und Frequenz der Umgänge bestimmen. Man müsste dann eine Übergabebegleitung empfehlen. Umgangspfleger kann man empfehlen bei Problemen mit Einhaltung und Durchführung der Umgänge.
Aufnahme der “Überarbeitung und Schlusskorrektur” in die Rechnung?
- Abwägung zwischen Gesamtkostenrahmen und Aufwand. Man könnte über 1 oder 2 Stunden für Abschlusskorrektur überlegen, aber im Prinzip werden die Gutachten sowieso nochmal gegengelesen. Vordergrund sollte sein, dass sich der Kostenrahmen nicht vom beauftragten SV im ZUS unterscheidet. Die Anpassung des Gesamtpreisrahmens ist ein schwieriges Thema, da andere Praxen bereits weniger berechnen (bis zu 30% weniger). Die aktuellen Abrechnungshinweise im ZUS belaufen sich auf Svens langjährige Erfahrung.
- Aktuell gibt es mehr Nachfragen bezüglich Rechnungen. Die Kostenstellen machen mehr Druck. Daher wäre die wirtschaftlichere Vorgehensweise, die Gutachten kürzer zu halten (ein Befund mit 2 Eltern und 2 Kindern sollte 20 Seiten nicht überschreiten).
- Insgesamt ist die Konkurrenzfähigkeit ein schwieriges Thema. Andere Praxen rechnen bereits weniger ab und andere Formate in Form von Kurzgutachten kommen auf den Markt, die Konkurrenz machen.
- In Fällen, wo die Kommunikation mit den Beteiligten besonders schwierig ist, kann Mehraufwand über den Posten Terminkoordination abgerechnet werden.
Vorgehen bei deutlicher Überschreitung von Kosten (Maritess/Marie)
- Maritess hat eine Beschwerde der Kostenstelle erhalten und daher nur die Hälfte des Rechnungsbetrages erhalten
- Maritess fragt nach der Vorgehensweise, wenn man merkt, dass man den Kostenvoranschlag überschreiten wird
- Man könnte zum einen dem Gericht anbieten, statt einem schriftlichen Gutachten einen mündlichen Bericht zu präsentieren
- Man könnte sich während der Begutachtung in DiRa die Kosten anzeigen lassen und so einen Zwischenstand erhalten. Mit einem zukünftigen neuen DiRa wird das standardisiert angezeigt werden.
- Die Möglichkeit der Anbietung von Kurzgutachten an das Gericht wird wurde diskutiert und wird zukünftig erörtert.
Christina bringt an, ob man die Gutachtenvorlage kürzen kann. Dies ist zukünftig angedacht.
Einbeziehung der Berichte von Fachkräften – besonderes Augenmerk!
- Grundsätzlich wird bemängelt, dass zu wenig mit Fachkräften geredet und auf deren Input zu wenig Gewicht gelegt wird.
- Sensibilisierung: Wenn eigene Einschätzung stark von Rückmeldungen der Fachkräfte abweicht, nochmal überdenken, wenn die Einschätzung sehr stark abweicht. Häufig sind die Einschätzungen aus guten Gründen deckungsgleich. Darüber hinaus sind ambulante Hilfen oft deutlich länger involviert
als der SV und dementsprechend besser im Bilde.
Teufelsanwalt: Nina bei Gericht daher ausgefallen
Workshops
- Erziehungseignung und Kooperation sollen nochmal neu aufbereitet werden. Erziehungseignung unabhängig von Kindler, sodass sie besser zur Begutachtung passt. Ähnlich für die Kooperationsfähigkeit, dass diese eine stringente Logik hat, die man im Gutachten abarbeiten kann
- Erster Workshop zur Erziehungseignung am 06.02.2025 14:00 – 18:00 Uhr
- Zweiter Workship zur Kooperationsfähigkeit am 03.04.2025 14:00 – 18:00 Uhr
Nächstes Teamevent
- 19.09.2024 ca. 19:00 Uhr von Alisa organisiert