Link zur Online-Teilnahme:
Online-Teilnehmer
Wenn keine Online-Teilnehmer eingetragen sind, wird kein Link zur Online-Teilnahme zur Verfügung gestellt.
Präsenz-Teilnehmer
- Sven
- Sophie
- Nathalie
- Marie
- Kimberly
- Christina
- Linnea
- Jule
- Maritess
- Hannah
- Verena
- Lisa P.
Bitte tragt hier bis spätestens zum Abend vorher ein, wer in Präsenz bei der Teamsitzung teilnehmen möchte.
Tagesplan
Ablauf der heutigen Teamsitzung.
Fallvorstellungen
- elterliche Sorge (Sophie)
- Elterliche Sorge (Marie)
- Elterliche Sorge (Christina)
- Umgang (Christina)
Inhaltliche Fragen
- Umgang mit offenen Fällen, wenn keine Rückmeldung von Seiten des Gerichts erfolgte (Nathalie)
- Kurzer Bericht zu einer Fortbildung bei Frau Bublath zum Thema “Umgangsrecht, Hochkonflikteltern und Umgangsverweigerung” (Sophie)
- Kurze Rückmeldung zum Seminar bei Herrn Junghans “Familienrechtspsychologische Begutachtung bei Pflegekindern – Umgang und Rückführung” (Nathalie)
- Kurze Rückmeldung zum Seminar bei Herrn Pede “Sprech- und Präsentationstraining bei der mündlichen Erstattung von Gutachten” (Nathalie)
- Kind vor Erstgespräch kennenlernen (Maritess)
- Kurze Rückmeldung zur Fortbildung “Sexualentwicklung bei Kleinkindern” von Beate Martin und Anita Plattner (Christina/Marie)
- Entscheidung über Umgangsumfang (Maritess)
- Umganganfrage KV (Marie)
Organisatorische Fragen
- TEUFELSANWALT (XXX):
- Mitgliedsanfrage von Herrn Dr. Felix Schulz & Frau Bradkte (Sven)
- Weiterer Verlauf mit Jorge (Sven)
- Detailplanung Sommerfest (Sven)
- Workshopplanung (Sven)
Bitte tragt bis zum Abend vorher spätestens Fallvorstellungen, inhaltliche und organisatorische Fragen ein (mit Namen in Klammern; zwecks Zuordnung).
Protokoll
Fallvorstellungen:
Umgang (Christina):
- Umgangsregelung bezüglich des Vaters; Loyalitätskonflikt, jedoch keine Schwierigkeiten in der Vater-Tochter-Beziehung erkennbar
- Mutter wünscht keinen Kontakt zwischen Vater und Tochter sowie zur neuen Partnerin des Vaters
- Frage: Welche Empfehlung kann ausgesprochen werden?
- Einrichtung eines Erziehungsbeistands
- Erstkontakte an einem neutralen Ort
- Gegebenenfalls kein direkter Kontakt zur Mutter im Anschluss an den Umgang
- Stärkung der Vater-Tochter-Beziehung, eventuell mit therapeutischer Unterstützung
- Kontakte ohne Anwesenheit der neuen Partnerin des Vaters; langfristig alternative Lösung notwendig
- Auf mangelnde Bindungstoleranz der Mutter im Familiensystem hinweisen
Elterliche Sorge (Marie):
- Untersuchung nur vor Ort möglich (Wohnort ca. 3 Stunden entfernt)
- Zwei Kinder
- Eltern sind getrennt, aber nicht geschieden
- Vater hatte eine Affäre mit minderjähriger Freundin der Tochter
- Kinder zeigen Hinweise auf autistische Züge, möglicherweise Deprivationssymptome
- Frage: Wie kann die diagnostische Untersuchung geplant werden?
- Durchführung einer HMIM (Hypothesenprüfende multimodale Interaktionsbeobachtung) war nicht möglich
- Interaktionsbeobachtung (IB) zuhause, gegebenenfalls mit spielerischen Methoden (z. B. Uno, Mensch ärgere dich nicht)
- Durchführung einer freien IB
Elterliche Sorge (Christina):
- Mutter befindet sich seit längerer Zeit in psychologischer Behandlung, Diagnose unklar, Verdacht auf Depression
- Kind musste früh im Haushalt mithelfen, freies Spiel nicht möglich, nur angeleitetes Spiel
- Neuer Partner der Mutter; Kind wurde danach deutlich auffälliger (z. B. Schreien in der Kita)
- Der neue Partner hat offenbar negativen Einfluss auf die Tochter
- Mutter-Kind-Einrichtung (MuKi) wurde empfohlen, jedoch abgelehnt; Tochter kam in Obhut – anschließend beantragte die Mutter die Aufnahme in eine MuKi
- Kind derzeit in Obhut; Rückkehr zur Mutter aktuell nicht empfehlenswert
- Kind zeigt nicht angemessene Verhaltensweisen (z. B. Beißen gegenüber Großeltern und Mutter, Kopframmen gegen Bauch des Großvaters)
- Großeltern beanspruchen das Sorgerecht; wirken sehr autoritär und kontrollierend
- Frage: Besteht eine Kindeswohlgefährdung, wenn das Kind zu den Großeltern zieht, oder wären diese eine geeignete Option?
- Großvater in der Interaktionsbeobachtung (IB) unresponsiv und kontrollierend
- IB mit Großmutter unauffälliger
- Falls IB mit der Großmutter weiterhin unauffällig bleibt, könnten die Großeltern eine mögliche Option sein
- Frage: Welche Unterstützungsmaßnahmen sollten eingeleitet werden?
- Intensive Familienhilfe (hochfrequent) sowie sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)
- Kinder- und Jugendpsychiatrische (KJP) Vorstellung
- Stationärer Aufenthalt der Mutter mit begleitender Familientherapie erscheint sinnvoll
- Frage: Wie kann das Kind vor belastenden Kontakten zur Mutter geschützt werden?
- Großeltern könnten unregelmäßige Kontakte zur Mutter fördern – Risikofaktor
- Kontakt zum Partner der Mutter stellt ebenfalls einen Risikofaktor darEventuell Unterbringung in einer Pflegefamilie mit parallel stattfindenden Kontakten zu den Großeltern
Inhaltliches und Organisatorisches:
- Umgang mit offenen Fällen, wenn keine Rückmeldung von Seiten des Gerichts erfolgt
- – Begutachtung begonnen, keine Rückmeldung des Gerichts, wie geht’s jetzt weiter?
- –> Ans Gericht schreiben, der Fall wird seitens der Sachverständigen als abgeschlossen behandelt, sonst Neubestellung, Abschlussrechnung schicken
- Fälle angenommen, nichts bekannt über die Fälle (kein Aktenzeichen etc.)?
- –>anrufen nach am DATUM reservierten Fällen, noch aktuell? sollen Kapazitäten geblockt werden?
- –>bei Auftragsannahme bitte immer Aktenzeichen in Hinweisen eintragen, am Telefon immer dazusagen, die Frist beginne ab Eingang des Falles
- Was, wenn Kindseltern sich nicht zurückmelden/nicht erreichbar sind
- –> per Einschreiben Termin festlegen, dann Gericht anschreiben mit der Bitte um Weisung wie weiterzuverfahren ist. Mit SMS auch gute Möglichkeit, wenn telefonisch nicht erreichbar.
- –> Frau Rus könnte auch per WhatsApp versuchen die Kindseltern zu erreichen. Vorsorglich dem Gericht mitteilen, dass sich Frist um 4 Wochen verlängert
- Wenn KM nicht erreichbar ist, Kind in Obhut schon kennenlernen?
- –> ja
- Seminare Nathalie
- Begutachtung von Pflegekindern Umgang und Rückführung
- war ok, Pilotprojekt online, unstrukturiert, eher für neue Sachverständige da viele Grundlagen
- empirische Daten gut: mehr Umgänge zwischen Kind und Herkunftsfamilien eher kein Einfluss auf Integration in Pflegefamilie und kein Einfluss auf Entwicklung des Kindes; Quellen reicht Nathalie nach
- Herr Pede: Sprech- und Präsentationstraining bei der mündlichen Erstattung von Gutachten (DPA)
- sehr empfehlenswert, Sprecher beim Deutschen Rundfunkt erklärt wie Stimme trainieren, Sitzhaltung, Umgang mit Blackout etc.
- viel praktische Übung, wird Fortsetzung geben
- Forbildung Marie und Christina
- Sexualentwicklung bei Kleinkindern
- sehr allgemein, wenig praktischer Bezug
- Adoleszenz nach Sexualität, Aufklärung etc. fragen, z.B. wird offen im Haushalt in Anwesenheit Minderjähriger verkehrt?
- auf IB kann auch verzichtet werden, wenn retraumatisierend, immer hinterfragen
- Sexualisierte Gewalt: hohe Anpassung, sehr maskenhaft zugewandt oder übermäßig zugewandt,
- bei Verdacht immer Anwesenheit in IB trotz Kamera! bestimmte Aufgaben ersetzen z.B. eincremen durch Kämmen ersetzen, bei Auswertung schauen, wer und wie Körperkontakt aufnimmt, wie ist die Reaktion, aversive Reaktionen etc.? Ehr auf Reaktionen des Kindes achten, Elternteile seien in IB häufig eher gehemmt, wie manipulativ ist ein Elternteil PS (narz. antisoz. oft in Kombi mit dependente PS des andern Elternteils) abklären da eher prädestiniert
- mit Kindern schon früh die „echten“ Begriffe verwenden, wenn fragl. Vorfall ist es einfacher einzuschätzen, was das Kind wirklich meint
- es gibt keine Normen, z.B. spielt an den Geschlechtsteilen, ab wann auffällig?
- häufig auch schnell im Bereich Aussagepsychologie
- 4-5 Jahre häufig Neigung zur Selbststimulation, nicht direkt Hinweis auf sexualisierte Gewalt
- Sexualität, Sexualanamnese der Eltern berücksichtigen, Sexualanamnese Leitfaden suchen
- Buchtipp: Kinder entdecken ihren Körper
- Entscheidung über Umgangsumfang
- hohe Schwellen für Umgangsausschluss, wenn Kind nicht möchte mit Selbstbestimmung argumentieren, also doch nicht so hohe Schwellen
- Richtwert für Umgangsumfang?
- ab 14 kann sich gut nach Kindeswille gerichtet werden
- KV fordert sämtliche Tonaufnahmen, Verschriftlichungen etc. mit Frist von 7 Tagen beruft sich auf DSGVO und Grundgesetz
- –> zweckgebundener Datenerhebung, Zweckbindung erlischt, wenn Ziel der Datenerhebung erreicht, mit abgeschlossenem Gutachten erlischt die Zweckbindung, Daten müssen dann vernichtet sein, Aufbewahrungspflicht gilt nur für Gutachten, Link zur Einsicht (nur lesbar) des Gutachtens mitschicken, einzige noch vorliegende Daten seien das Gutachten (3 Jahre Aufbewahrung)
- Jorge
- Unterlassungserklärung durch Anwalt, mit Bitte durch Unterzeichnung, Jorge weigert sich zu unterzeichnen, jetzt Gerichtsverfahren
- Herr Dr. Felix Schultz
- Vorgutachten entspricht eher nicht den ZUS-Anforderungen
- Frau Bradtke
- Gerichte scheinen von Gutachtenaufträgen bei Frau Bradtke abzusehen
- Andere Gutachten-Stile kennenlernen
- Nathalie berichtet ca. 30 Minuten, evtl. auch mit Sophie Unterschiede zu anderen Praxen
- Workshop Erziehungseignung
- verbindliches Datum: 24.7 10.00 Uhr
- ZUS-Sommerfest
- 14.08. ab 18.00 Uhr
- Grillmeister Sven
- für Alle: Fälle mit Kindern mit autistischen Zügen heraussuchen (für mögliche Masterarbeit)
- für Christina: Ladungen ab 01.06 mit dem neuen Stundensatz